Aktuelles

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Ein guter Vorsatz für das neue Jahr: 

Achtsam sein

Wussten Sie schon, dass wir ca. 60.000 Gedanken pro Tag denken, wovon ein Drittel destruktiven negativen Charakter haben? Zeit, uns ein wenig von dem Ballast zu befreien!

Sie kennen es selbst – häufig, z.B. pünktlich zum morgendlichen Duschen, beschäftigen wir uns innerlich schon mit dem kommenden Tag oder Plänen, also vergangenen oder zukünftigen Ereignissen. Selten sind wir ganz bewusst im gegenwärtigen Augenblick, sondern eher im „Autopilotzustand“, wie beispielsweise beim Autofahren, wo alles automatisch abläuft. Doch wir haben die Wahl: es lohnt sich täglich auf den entgegengesetzten Zustand der „bewussten Steuerung“ umzuschalten.

Dann spricht man von Achtsamkeit – eine Situation, in der wir mit allen Sinnen und bei vollem Bewusstsein unsere Umwelt und den Augenblick wahrnehmen. Zur Achtsamkeit gehört zudem, die Dinge so zu sehen, wie sie sind, und von Bewertungen (z.B. „Das ist schön.“, „Das gefällt mir nicht.“) Abstand zu nehmen. In solch einer Beobachterperspektive wird unwillkürlich eine akzeptierende Haltung gefördert- sei es ggü. sich selbst, unlösbaren Problemen oder Mitmenschen.

Einen Einsteigerkurs können Sie einmal für sich selbst ausprobieren, indem sie ganz langsam morgens den Kaffee kochen, sich die Zähne einmal mit links putzen oder im Autostau achtsam auf die eigene Befindlichkeit achten und sich fragen: „Wie geht es mir gerade?“, „Habe ich vielleicht Hunger und Durst?“, „Brauche ich mal wieder eine Pause?“.

Thich Nhat Hanh, einer der größten zeitgenössischen Meister der buddhistischen Lehre fasste einmal das Wesen der Achtsamkeit folgendermaßen zusammen: „Wenn die Achtsamkeit etwas Schönes berührt, offenbart sie dessen Schönheit. Wenn sie etwas Schmerzvolles berührt, wandelt sie es um und heilt es.“

Viel Vergnügen beim Ausprobieren des Betrachtens der Vielfalt der Welt.